Donnerstag, 26. Mai 2016

... ein ganz schön altes Dach ...

Es ist schon einiges kaputt und muss unterfüttert oder beigefüttert werden.
Wussten Sie , dass die Balken auf unserem Kirchendach aus Floßholz stammen. Rheinhessen hat ja keine ausgeprägten Wälder, so dass die Balken für die Zimmerleute von weiter weg hergeholt werden mussten. Unsere Balken sind Floßholz vom Main und aus dem Schwarzwald. Sie haben mit der Zeit und den Jahrhunderten ein wenig Schaden erlitten und müssen nun ausgebessert werden.

Zusammen mit Herrn Gallé und Herrn Dr. Reck auf Spurensuche.
Herr Dr. Reck nimmt die Untersuchung des Holzes vor und entnimmt aus Balken Bohrkerne,um dendrochronologisch das Alter der Balken bestimmen zu können.

Bohren eines Bohrkerns an einem Balken

Was wir vermutet haben, wird mehr und mehr zur Gewissheit: Kirchenschiff und Kirchenchor sind nicht in einem gebaut worden, sondern das Schiff ist als erstes fertiggestellt worden und dann erst mit ... Jahren Abstand ist der Chor angebaut worden. Das bereitet uns heute Probleme, sowohl am Dach wie auch im Mauerwerk. Mit Hilfe der dendrochronologischen Untersuchung hoffen wir herauszufinden, wie viele Jahre danach der Chor erst an das Kirchenschiff angebaut worden ist.

Zwischen Chor und Schiff klafft ein Riss

Dienstag, 10. Mai 2016

Hier informieren wie Sie über den Fortgang der Arbeiten an der Bubenheimer Evangelischen Kirche  grafik: hartmut lotz
Es fing alles damit an, dass über dem Chorbogen eine nasse Stelle erschien... 
Es regnete durch unser Dach hindurch. Notdürftig wurde die Stelle am Übergang vom Kirchenschiff zum Chorraum durch Industriekletterer dicht gemacht.
Aber dann kam der Kostenvoranschlag: 
400.000 € Baukosten für die gesamte Außenrenovierung!!!
Wie das stemmen?
 Es nützt ja alles nichts. Wir wollen unsere Kirche erhalten, und so gingen wir mit Architekt Reinhold Gallé daran, die Arbeiten auszuschreiben. Nun ist seit der Konfirmation die Kirche eingerüstet und die Arbeiten am Dach haben begonnen.
Das Gerüst steht. Foto:hartmut lotz

nach dem Aufdecken des Daches. Foto: hartmut lotz