Montag, 22. August 2016

... in der Phase größt möglichen Dreckes


von außen werden die Risse verpresst
innen ist der Chorraum nun komplett eingerüstet
auch hier werden die Risse vorsichtig geöffnet
Fa. Theis hat schon den Putz rund um die Kirche entfernt
an den Fensterleibungen werden die Sandsteine repariert und ergänzt
Viel los ist nach zwei Wochen Betriebsferien bei einigen Firmen jetzt auf der Baustelle.
Fa. Theis hat den Putz im unteren Bereich der Kirche entfernt. Nun können die Risse in der Kirche von außen und von innen verpresst werden. Außerdem werden die Sandsteinleibungen an den Fenstern repariert und ergänzt. Das macht einen riesigen Staub und Dreck und wir bitten unsere Nachbarn schon jetzt um viel Nachsicht.
Das zeigt aber auch, dass es voran geht! Mittlerweile dürften alle Bubenheimer Haushalte unseren Spendenbrief erhalten haben. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, denn längst nicht alle Kosten sind gedeckt. Im September geht es weiter mit der Besichtigung durch den Referenten für Kunst und Kirche, um den Altarbereich in der Kirche neu zu gestalten.  Der Kirchenvorstand hat die Fa. Binker beauftragt mit dem Begasen des Holzwurms in der Kirche. Auch dies muss finanziert werden von unserer Kirchengemeinde und wird wohl gegen Ende der Arbeiten geschehen.

Dienstag, 9. August 2016

...unter dem Zeltdach ...

Blick vom Chorraum in das Gebälk des Kirchendaches

Lichtes Gefühl mit viel Holz durch das Zeltdach
Viel hat sich getan in den letzten Wochen. Das Dach unserer Kirche ist nun ein himmelblaues Zeltdach. Leicht und hell taucht es den Dachstuhl in ein interessantes Licht. Die Arbeiten von Fa. Wölfel an den Balken kommen langsam zum Ende.
Mittlerweile hat Fa. Theis im unteren Bereich den Putz von den Mauern entfernt und nun soll es losgehen mit dem Verpressen der Risse im Mauerwerk. Dazu muss im Inneren der Kirche der Chorbogen durch ein komplettes Gerüst geschützt und gestützt werden. Das kommt in der Woche vor dem 22. August 2016.

Dienstag, 26. Juli 2016

Von innen gestützt, von außen aufgedeckt

Die Arbeiten an der Kirche gehen weiter. Nachdem die Balken ergänzt worden sind und teilweise ausgetauscht werden mussten, musste auch von innen in der Kirche nachgeholfen werden. Als erstes wurde die Orgel eingehaust, um sie vor Staub und Dreck zu schützen. Dann wurden Gerüste aufgestellt, zum einen wegen eines Loches in der Kirchendecke und zum anderen wegen der Absicherung des Triumphbogens.
Die Orgel wird eingepackt
 
am 26.07. wird das Dach weiter aufgedeckt
Nachdem die Balken im Deckenbereich und im unteren Dachbereich repariert sind, geht es nun weiter in die Höhe. Fa. Reinhartz deckt das Dach weiter auf, damit Fa. Wölfel  weiterarbeiten kann.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Fortschritte auf der Südseite

endlich wieder ein einheitliches Bild!
Die Arbeiten an der Südseite des Kirchendaches schreiten voran. Gerade im Trauf-
bereich mussten doch etliche Balken bearbeitet werden, da sie stark geschädigt waren.
...man sieht, wie die Balken an den fehlerhaften Stellen ergänzt und geflickt wurden...
Besonders kritisch war die Giebelecke, wo heftig nachgearbeitet werden musste...
Und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Einmal nicht aufgepasst und man saust mit dem
Bein durch die Decke. So geschehen bei einem der Arbeiter auf der Baustelle. 
Jetzt haben wir ein Loch in der Decke.

gut abgedeckt, damit niemand mehr hindurchsaust
 Und auch das ist nun Gewissheit. Unser Kirchenbau hat zwei Bauabschnitte
erlebt. Das Kirchenschiff ist 1740 erbaut worden.
Der Chorraum ist erst sechs Jahre später, 1746 angefügt worden.
Das macht die dendrochronologische Untersuchung deutlich,
bei der Balken aus dem Kirchenschiff und dem Chor auf ihr Alter untersucht wurden.
Dazu hatte Dr.Reck Bohrkerne aus verschiedenen Balken entnommen und
in einem Institut datieren lassen.
Die Balken aus dem Kirchenschiff wurden im Winter 1738/39 geschlagen,
das Holz für die Balken im Chorraum erst im Sommer 1744. Da man bei 
Tannenholz davon ausgeht, dass es ca. 1 Jahr gelagert wurde, kommt man
auf die Bauzeiten 1740 für das Kirchenschiff und 1746 für den Chor.
Entnahme eines Bohrkerns aus dem Kirchenschiff
 

Donnerstag, 26. Mai 2016

... ein ganz schön altes Dach ...

Es ist schon einiges kaputt und muss unterfüttert oder beigefüttert werden.
Wussten Sie , dass die Balken auf unserem Kirchendach aus Floßholz stammen. Rheinhessen hat ja keine ausgeprägten Wälder, so dass die Balken für die Zimmerleute von weiter weg hergeholt werden mussten. Unsere Balken sind Floßholz vom Main und aus dem Schwarzwald. Sie haben mit der Zeit und den Jahrhunderten ein wenig Schaden erlitten und müssen nun ausgebessert werden.

Zusammen mit Herrn Gallé und Herrn Dr. Reck auf Spurensuche.
Herr Dr. Reck nimmt die Untersuchung des Holzes vor und entnimmt aus Balken Bohrkerne,um dendrochronologisch das Alter der Balken bestimmen zu können.

Bohren eines Bohrkerns an einem Balken

Was wir vermutet haben, wird mehr und mehr zur Gewissheit: Kirchenschiff und Kirchenchor sind nicht in einem gebaut worden, sondern das Schiff ist als erstes fertiggestellt worden und dann erst mit ... Jahren Abstand ist der Chor angebaut worden. Das bereitet uns heute Probleme, sowohl am Dach wie auch im Mauerwerk. Mit Hilfe der dendrochronologischen Untersuchung hoffen wir herauszufinden, wie viele Jahre danach der Chor erst an das Kirchenschiff angebaut worden ist.

Zwischen Chor und Schiff klafft ein Riss

Dienstag, 10. Mai 2016

Hier informieren wie Sie über den Fortgang der Arbeiten an der Bubenheimer Evangelischen Kirche  grafik: hartmut lotz
Es fing alles damit an, dass über dem Chorbogen eine nasse Stelle erschien... 
Es regnete durch unser Dach hindurch. Notdürftig wurde die Stelle am Übergang vom Kirchenschiff zum Chorraum durch Industriekletterer dicht gemacht.
Aber dann kam der Kostenvoranschlag: 
400.000 € Baukosten für die gesamte Außenrenovierung!!!
Wie das stemmen?
 Es nützt ja alles nichts. Wir wollen unsere Kirche erhalten, und so gingen wir mit Architekt Reinhold Gallé daran, die Arbeiten auszuschreiben. Nun ist seit der Konfirmation die Kirche eingerüstet und die Arbeiten am Dach haben begonnen.
Das Gerüst steht. Foto:hartmut lotz

nach dem Aufdecken des Daches. Foto: hartmut lotz